Geschichtlicher Hintergrund

 

Zu dieser Zeit wird das Teil-Herzogtum Mecklenburg-Schwerin von Herzog Friedrich, genannt der Fromme (von 1756-1785), regiert. Im August 1756 beginnt der Siebenjährige Krieg. Mecklenburg stellt sich zu Beginn des Krieges gegen den preußischen König und auf die Seite Österreichs. Im ersten Jahr bleibt Mecklenburg von direkten Kriegshandlungen verschont. Ende 1757 dringen preußische Truppen von Stettin aus in Mecklenburg ein und besetzten meist die östlichen Städte. Im Juni 1758 rücken die preußischen Truppen Richtung Russland ab. Die Schweden nutzen diese Gelegenheit als Durchmarschgebiet Richtung Süden und erpressen ebenfalls, wie die Preußen, von den Städten und Dörfern vorhandene Geldmittel. Aber schon im Dezember kehren die preußischen Truppen zurück und vertreiben die Schweden aus dem Land. Aufgrund zunehmender Auswanderungszahlen erlässt der Schweriner Herzog Friedrich im August 1760 ein generelles Auswanderungsverbot. 1761 ist das schlimmste Kriegsjahr für Mecklenburg. Fast 4400 Soldaten werden gewaltsam für die preußische Armee geworben. Zum Glück ist der Krieg im Mai 1762 vorbei, der Friedensvertrag wird in Petersburg (Russland) unterzeichnet.

 

 

 

 

 

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