Peckatel

 

Peckatel ist von der Entstehung her ein slawisches Rundlingsdorf  Der Ortsname ist wendischer Herkunft und heißt aus dem Wendischen übersetzt ,,Kesselort". Im 15. und 16. Jahrhundert sind die Herren von Plessen die Nachfolger derer von Hasenkop. 1584 dürfen durch Konsens des Herzogs von Schwerin die Brüder Hennecke und Kurt von Plessen das Gut Peckater an Kaspar Adebar auf 30 Jahre verpachten. Aber 1591 gehen das Gut und das Dorf Peckatel von den Herren von Plessen an den Herzog Johann in Schwerin. Berthold von Pentz macht 1626 bei Wallenstein und 1638 beim Herzog in der Zeit des 30 jährigen Krieges den Versuch, das geistliche Lehen von Peckatel zurückzugewinnen. Der Versuch scheitert. Peckatel bleibt Eigentum des Domaniums. Während des 30- jährigen Krieges wird Peckatel durch die marodierenden Truppen stark zerstört. Nachdem sich das Dorf allmählich wieder wirtschaftlich erholt hat, entsteht eine Kapelle im Fachwerkstil erst im Jahre 1721 (Plater Dorfchronik).                                                  Link zu Peckatel

 

 

 

 

 

 

 

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